Meine Geschichte

Über mich 2018-03-27T16:36:40+00:00

Über mich

„Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach aussen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“

Henry David Thoreau

Die Verbindung zur Natur hat mein Leben in seinen verschiedenen Stationen immer wieder beeinflusst und meine persönliche und berufliche Entwicklung entscheidend geprägt.

Als ein echtes Sommerkind bin ich am 7. Juni 1978 geboren und im Zürcher Oberland aufgewachsen. In Fribourg habe ich ein Studium der Pädagogik und pädagogischen Psychologie absolviert.

Während des Studiums bekam ich durch meinen ersten Ehemann Kontakt zur hinduistischen Kultur. Er stammte aus Malaysia und als seine Mutter schwer erkrankte, begleitete ich sie auf ihrem letzten Lebensabschnitt. An den Bestattungs- und Abschiedsritualen nach hinduistischer Tradition war ich ebenfalls beteiligt. Dadurch wurde mir die Bedeutung und Relevanz von Ritualen bewusst.

Nach dem Studium war ich als Pädagogin in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung tätig. Meine Leidenschaft für Sprachen, Reisen und Kulturen sowie der Wunsch nach einem sozialen Engagement führten mich zu einer Aufgabe als Einsatzleiterin für medizinische Repatriierungen aus dem Ausland.

2007 begegnete ich meiner grossen Liebe. Kurz darauf heirateten wir in einer freien Zeremonie. Die Scheidung von meinem ersten Mann Jahre zuvor hatte natürlich Risse hinterlassen, diese zweite Begegnung brachte jedoch wieder viel Licht in mein Leben.

Zu einer grossen Wende in meinem Leben kam es jedoch erst im Jahr 2009, als unsere erste Tochter mit einer Krankheit zur Welt kam. Es war ein unheimlich schwieriger Start ins Muttersein, geprägt von Spitalaufenthalten, Untersuchungen und Abklärungen. Trauer und Wut mischten sich mit einer grossen Angst um das Kind. Es war eine neue Zeit für mich gekommen und ich musste mich bereit machen für den Aufbruch in ein neues Leben.

Heute lebe ich mit meinem Mann und meinen zwei gesunden Töchtern in einem alten, geschichtsträchtigen Haus im idyllischen Thurgauer Aadorf. Meine zweite Heimat und ein besonderer Rückzugsort sind die Bündner Berge von Lenzerheide-Valbella, wo ich mich auch übers Jahr aufhalte.

Als zwei Jahre später unsere zweite, gesunde Tochter zur Welt kam, entschieden wir uns für ein kleines Taufritual am nahegelegenen Bach. Diese Feier, welche von einem Freund geleitet wurde, trägt mich bis zum heutigen Tag in ihrer stärkenden und nährenden Kraft. Sie wurde zur Initiation in meine Berufung zur Gestalterin von Ritualen und Zeremonien. Das Ritual inmitten der Natur half mir, meine Geschichte anzunehmen und bestärkte mich gleichzeitig darin, kraftvoll und selbstbewusst meinen Weg weiter zu gehen. Mein Schmerz erhielt dadurch einen Platz. Trost und innerer Frieden erfüllten mein Herz. Die bedingungslose Liebe der Mutter Erde und die Verbindung zur Natur sind seither meine ständigen Wegbegleiter.

Meine Berufung zur Gestalterin von Ritualen und Zeremonien durfte ich bis heute dank der folgenden Ausbildungs- und Berufsstationen in die Welt tragen:

  • Lic. Phil. Pädagogik und Pädagogische Psychologie, Universität Fribourg (CH)

  • Tätigkeit als Einsatzleiterin für medizinische Repatriierungen aus dem Ausland bei der Rettungsflugwacht REGA

  • Weiterbildung und Freiwilligenarbeit bei der Stiftung Pro Pallium im Bereich Pädiatrische Palliative Care/Sterbe- und Trauerbegleitung
  • Cert. Integral Coach ECA (HLS Zürich)

  • Diplom Fachperson Ritualgestaltung, Schule für Ritualgestaltung, Grasswil

  • Ständige Weiterbildungen zu den Themen Pädagogik, Trauer, Sterben, Familienbegleitung, Kindsverlust und Krisenpädagogik

Dass ich heute als Lebensbegleiterin arbeite und vor allem dass unsere Tochter gesund ist, hat mich ganz besonders eines gelehrt: Demut. Demut in Form von Anerkennung, dass es viel mehr „zwischen Himmel und Erde“ gibt.  Diese Erfahrungen lehrten mich einen unerschütterlichen Glauben in meine spirituelle und intuitive Kraft. . .

. . .Diese Kraft die mich umgibt, möchte ich mit denjenigen teilen, die mich beim Ritual Raum als Begleiterin aufsuchen.

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Yvonne Vogt

  • Mein Lieblingsort: Der lebendige und farbenfrohe Winterthurer Wochenmarkt ist meine ganz persönliche Oase – kleine Auszeit und Genussmoment im Alltag!

  • Mein schönster Lebensmoment: Die erste Begegnung mit meinem Mann im Züri Tram als ich spürte, dass ich meinem Seelenpartner begegnet bin.
  • Meine Leidenschaft: Immer wieder neu inspiriert zu werden! Von Menschen, Düften, Gegenständen, Ideen wandle ich immer mit allen Sinnen durch mein spannendes Leben!

  • Meine grösste Grenzerfahrung: Eine Hängebrücke überqueren zu müssen, das Gefühl von blanker Angst.

  • Was ich an mir nicht so mag: Bin etwas kurz geraten…leider!

  • Was ich neben den Ritualen und Zeremonien auch noch von Herzen liebe: Meine Arbeit als Pädagogin mit Kindern „am Puls des Lebens und Lernens Wegbegleiterin zu sein“